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Mein Leben in der Welt der Bücher

Monat: Juni 2016

Lesemonat Mai

Mitte Juni schaffe ich es jetzt endlich mal auf den Lesemonat Mai zurück zu schauen. Im Vergleich zum April war es auf jedenfall wieder mehr. 5 Bücher, mit insgesamt 1881 Seiten habe ich gelesen.

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[Rezension] Jennifer Niven „All die verdammt perfekten Tage“

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Titel: All die verdammt perfekten Tage
Autor: Jennifer Niven
Verlag: limes
Erschienen: 28.12.2015
Seitenzahl: 400 Seiten
Ausgaben: Taschenbuch, eBook
ISBN: 978-3-8090-2657-0
Preis: 14.99 € [D] Print / 11.99 € [D] eBook
Quelle: randomhouse.de

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Inhalt
Der Teenager Finch sitzt auf dem Dach seiner Schule und denkt drüber nach ob heute ein guter Tag zum Sterben ist, als ihm auffällt, dass er nicht alleine ist. Die 17-Jährige Violet steht auch am Abgrund des Daches und scheint das gleiche Vorhaben wie er selbst zu haben. Finch überredet Violet wieder vom Dach herunterzuklettern und tut es ihr gleich.  Von nun an beginnt eine außergewöhnliche Geschichte zwischen den beiden Teenagern. Violet hat vor ein paar Monate ihre Schwester bei einem Verkehrsunfall verloren und hat seitdem keine Freude mehr in ihrem Leben. Finch, der von allen nur Freak genannt wird, versucht Violet die schönen Seiten des Lebens zu zeigen, verliert sich selbst aber immer mehr selber.

Meinung
Was für eine Geschichte. Anfangs hatte ich große Schwierigkeiten ins Buch und in die Geschichte rein zu kommen. Hatte sogar in Erwägung gezogen, das Buch ab zu brechen. Hatte ein wenig Probleme mit dem Schreibstil. Der hat mir irgendwie nicht so ganz zu gesagt und anfangs hat mich die Geschichte auch irgendwie nicht so richtig gefesselt. Aber ich bin froh, das ich das Buch doch weiter gelesen habe. Vor allem das letzte Drittel des Buches hat mich dann sehr bewegt und mitgerissen. Ich denke die ganze Thematiken Suizid, Suizidgedanken, Depressionen etc pp sind immer sehr schwer. Vor allem sehr schwer darüber zu schreiben. Niven hat es geschafft, diese Themen in eine wundervolle Geschichte zu packen.
Violet habe ich als ein tolles Mädchen kennen gelernt. Sie hatte vor einigen Monaten einen Autounfall mit ihrer Schwester. Sie überlebte. Ihre Schwester nicht. Seitdem ist Violet ein anderer Mensch. Sie kann und will nicht akzeptieren, dass ihre Schwester nicht mehr da ist und sie nun alleine weiter durchs Leben gehen muss.
Finch hat ein komplett verkorkstes Leben. Sein Vater hatte immer wieder Ausraster, wo er ihn geschlagen hat. Vor kurzem haben sich seine Eltern getrennt. Er fällt in der Schule immer wieder negativ auf, dadurch das er seine Wut nicht im Zaum halten kann. Er wird von allen auf der Schule immer nur Freak genannt und ist ein absolutes Mobbingopfer.  Er selbst weiß gar nicht so richtig, wer er wirklich ist und versucht sich immer wieder neu zu erfinden.

Fazit
„All die verdammt perfekten Tage“ ist ein Buch, dass wirklich tief geht.  Nach den anfänglichen Schwierigkeiten die ich hatte, hat es sich noch wirklich toll entwickelt!

Fazit 4/5

[Rezension] Catherine McKenzie „Letzte Nacht“

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Titel: Letzte Nacht
Autor: Catherine McKenzie
Verlag: Heyne
Erschienen: 14.04.2015
Seitenzahl: 415 Seiten
Ausgaben: Taschenbuch, eBook
ISBN: 978-3-453-41870-7
Preis: 12.99 € [D] Print / 9.99 € [D] eBook
Quelle: Randomhouse
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Inhalt
In dem Buch „Letzte Nacht“ von Catherine McKenzie geht es um Jeff, Tish und Claire. Jeff stirbt mit 39 Jahren durch einen tragischen Unfall. Seine Frau Claire ist am Boden zerstört, muss aber trotzdem stark sein für ihren Sohn und die Beerdigung und alles weitere arrangieren. Aber nicht nur sie trauert. Auch Tish, eine Arbeitskollegin von Jeff, die ein ganz besonderes Geheimnis mit ihm teilte.

Meinung
Mich hat das Buch sehr berührt und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Tish, Claire und Jeff erzählt. Gerade am Anfang muss man immer ein wenig rätseln von wem das Kapitel jetzt handelt, aber nach einer Zeit findet man sich ganz gut rein.
Jeff erzählt uns wie er zuerst Claire kennen gelernt hat. Sie ist die Exfreundin seines Bruders, was die Beziehung nicht immer einfach macht. Und zudem erzählt er uns auch noch wie er Tish kennen gelernt hat.
Claire erzählt uns wie sie die Zeit nach dem Tod ihres Ehemann erlebt und was sie alles erfährt. Sie scheint eine tolle Frau und eine liebende Mutter zu sein.
Tish ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Von ihr Erfahren wir wie sie die Zeit nach Jeffs Tod erlebt.

Fazit
Letzte Nacht ist ein wundervolles Buch voller Gefühle und Emotionen!
Bewertung 5/5

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